Framework Agreement zur Etablierung des integrierten 2.000 MWp PV-Krafterk-Projekts in der Finalisierungsphase

Framework Agreement zur Etablierung des integrierten 2.000 MWp PV-Krafterk-Projekts in der Finalisierungsphase

Framework Agreement zur Etablierung des integrierten 2.000 MWp PV-Krafterk-Projekts in der Finalisierungsphase

Das sogenannte Framework Agreement (Rahmenvertrag) mit den verschiedenen zuständigen ägyptischen Regierungsstellen (Ministerien für Energie, Finanzen, Bauwirtschaft, Auswärtige Angelegenheiten, Verteidigung und Militär-Produktion sowie der staatlichen Zentralbank) wird zurzeit in die finale Version gebracht. Vor Vertragsreife müssen noch fünf Gesellschaften gegründet werden, an denen der Staat Ägypten mit dem jeweils dafür verantwortlichen Ministerium beteiligt sein wird. Die Beteiligung des Staates verleiht diesem unvergleichlichen Großprojekt zusätzliche Stabilität, die insbesondere für die finanzierenden Banken und Private Equity-Investoren von großer Bedeutung ist.

Die juristischen Vorbereitungen für diese Staatsvertrag ähnliche Vereinbarung sind immens und die mit Vertragswerken und Studien gefüllten Aktenordner werden inzwischen nach laufenden Metern gemessen.

Es wird angestrebt, dass die kompletten 2.000 MW für die geplanten PV-Kraftwerke und das inzwischen weiter gewachsene integrierte Konzept (PV-Kraftwerke, Produktion von Solar-Panels und Wechselrichtern, Produktion spezieller Selbstbausätze für PV-Dachanlagen, Solarkraft-Straßenbeleuchtungsprogramm, Aus- und Weiterbildung von Solar-Fachkräften, Studiengänge im Segment Solar-Energie) in einem Schritt verabschiedet werden. Ebenso soll der finale Vertrag für eine fixe Einspeisevergütung für die 2.000 MW als Anlage des Framework Agreements Bestandteil des Gesamtvertragswerks werden.

Die Verantwortlichen in den involvierten ägyptischen Ministerien, bis hin zu den Ministern und dem Staatspräsidenten, benötigen allerdings Zeit für die finale Verabschiedung des Rahmenvertrags, weil exakt definiert werden muss, wer für welche Aufgaben verantwortlich zeichnet. Darüber hinaus müssen sämtliche Prozesse mit jedem einzelnen Ministerium separat abgesprochen werden.

Dieses Procedere kostet einerseits zwar mehr Zeit, steigert andererseits aber die Sicherheit in der Umsetzung. Zudem wird dadurch die Finanzierung erleichtert, sodass diese anschliessend rasch und zuverlässig sichergestellt werden kann.

Der Konsortiums-Partner RWE AG will seine Beteiligung über die neue Innogy SE realisieren, die am 7. Oktober ihren Börsengang hatte und danach mit 22 Mrd. US$ bewertet wurde, der größte Börsengang in Deutschland seit dem Jahr 2000 – also ein echtes Schwergewicht, das hier Projektpartner werden kann. Die Realisierung ist über die Tochtergesellschaft, die innogy Middle East & North Africa Ltd. in Dubai geplant.